Rak wien kollektivvertrag 2017

Bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts war Wien die größte deutschsprachige Stadt der Welt, und vor der Teilung des österreichisch-ungarischen Reiches im Ersten Weltkrieg hatte die Stadt 2 Millionen Einwohner. [12] Heute ist sie nach Berlin die zweitgrößte deutschsprachige Stadt. [13] [14] In Wien sind zahlreiche große internationale Organisationen zu gastieren, darunter die Vereinten Nationen, die OPEC und die OSZE. Die Stadt liegt im östlichen Teil Österreichs und liegt nahe der Grenzen der Tschechischen Republik, der Slowakei und Ungarns. Diese Regionen arbeiten in einer europäischen Grenzregion von Centrope zusammen. Neben dem nahegelegenen Bratislava bildet Wien eine Metropolregion mit 3 Millionen Einwohnern. 2001 wurde das Stadtzentrum zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Im Juli 2017 wurde es in die Liste des Welterbes in Gefahr aufgenommen. [15] Neben der “Stadt der Musik”[16] wegen ihres musikalischen Vermächtnisses gilt Wien auch als “Stadt der Träume”, weil es die Heimat des weltweit ersten Psychoanalytikers Sigmund Freud ist. [17] Wiens Ursprünge liegen in frühkeltischen und römischen Siedlungen, die sich in eine mittelalterliche und barocke Stadt verwandelten. Es ist bekannt dafür, eine zentrale Rolle als führendes europäisches Musikzentrum gespielt zu haben, von der Zeit des Wiener Klassizismus bis in die frühen Morgenstunden des 20. Jahrhunderts.

Das historische Zentrum von Wien ist reich an architektonischen Ensembles, darunter barocke Paläste und Gärten, und die Ringstraße aus dem späten 19. Jahrhundert, gesäumt von großen Gebäuden, Denkmälern und Parks. [18] Wien wurde 2017 in die UNESCO-Welterbeliste für Gefahren aufgenommen. Hauptgrund war eine geplante Hochhausbebauung. [79] Die sozialdemokratische Partei der Stadt plante 2019 den Bau eines 6.500 Quadratmeter großen Komplexes. [79] Der Plan sieht einen 66,3 Meter hohen Turm vor, der aufgrund des Widerstands von 75 Metern (246 ft) reduziert wurde. [79] Die UNESCO war der Ansicht, dass das Projekt “den früheren Ausschussbeschlüssen nicht in vollem Umfang entspricht, insbesondere in Bezug auf die Höhe von Neubauten, was sich nachteilig auf den herausragenden universellen Wert des Geländes auswirken wird.” [79] Die UNESCO setzte die Beschränkung für die Höhe des Baus im Stadtzentrum auf 43 Meter fest. [79] Die Stadt Wien legt großen Wert auf Wissenschaft und Forschung und setzt auf die Schaffung eines positiven Umfelds für Forschung und Entwicklung. Im Jahr 2014 hat Wien 1.329 Forschungseinrichtungen untergebracht; 40.400 Personen sind im F&E-Bereich beschäftigt und 35% der österreichischen F&E-Ausgaben werden in die Stadt investiert.

Mit einer Forschungsquote von 3,4% übertrifft Wien den österreichischen Durchschnitt von 2,77% und hat das EU-Ziel von 3,0% bis 2020 bereits erreicht. [89] Ein wichtiger F&E-Sektor in Wien sind die Biowissenschaften. Der Vienna Life Science Cluster ist Österreichs wichtigstedrehscheibe für Life Science Forschung, Bildung und Wirtschaft.