Nachtrag zum arbeitsvertrag minijob

“Wie zum Beispiel in meinem Fall Deutsch zu lernen oder einen Ausbildungskurs zu studieren. Wenn ich zum Beispiel ein B2-Niveau in Deutsch bekomme, möchte ich einen Vollzeitjob finden oder einen Ausbildungskurs studieren, der mir einen stabilen Job ermöglicht”, sagt der Minijobber, der in einem Catering-Service arbeitet. Die Implikationen sind jedoch etwas unklar. Man muss feststellen, dass der Kern des Arbeitsmarktes in Deutschland nach wie vor durch Beschäftigungsstabilität und anständige Löhne gekennzeichnet ist, insbesondere in qualifikationsintensiven Dienstleistungs- und Fertigungssektoren, die unter Tarifverträge und Sozialschutz fallen. Dieses Rückgrat des deutschen Wirtschaftsmodells hat sich in einer globalisierten Wirtschaft als anpassungsfähig und wettbewerbsfähig erwiesen. Darüber hinaus ist festzustellen, dass Stabilität und Flexibilität der Beschäftigung ungleich zwischen Sektoren, Berufen und sozioökonomischen Gruppen aufgeteilt werden. Dennoch ist es richtig, dass das sekundäre Segment der atypischen Arbeitsplätze großen Beschäftigungsrisiken ausgesetzt ist und als zusätzlicher Puffer fungiert, der den Anpassungsdruck auf den Kern entlastet. Dennoch tragen atypische Arbeitsplätze zu einem besseren Zugang zum Arbeitsmarkt und zur Schaffung zusätzlicher Arbeitsplätze bei, wodurch zusätzliche Sauseneinnahmen aus der Arbeit entstehen. In Deutschland gibt es verschiedene Arten von Arbeitsverträgen. Unbefristete Arbeitsverträge sind bei weitem die häufigsten. Teilzeit-Minijobs sind in der Praxis weit verbreitet und aufgrund ihrer Einkommensteuer und Sozialleistungen bei den Arbeitgebern immer noch sehr beliebt, obwohl die Zahl der “Minijobber” im Vergleich zum Vorjahr weiter gesunken ist, wie die Minijob-Zentrale in Essen in ihrem aktuellen Quartalsbericht vom 11. Oktober 2019 festgestellt hat. Trotz dieses Rückgangs sind jedoch immer noch gut 6,74 Millionen Menschen in Minijobs beschäftigt.

Da “Minijobber” häufig als Leiharbeitnehmer beschäftigt sind und zeitlich flexibel arbeiten, werden kleinere Arbeitsverhältnisse oft in Form von “Bereitschaftsarbeit” bezeichnet. Das bedeutet, dass die Arbeitnehmer ihre Arbeit entsprechend der schwankenden tatsächlichen Arbeitsbelastung und nur “auf Abruf” ausführen müssen, wofür sie vier Tage im Voraus benachrichtigt werden müssen. Der Arbeitgeber bestimmt somit einseitig die Dauer sowie die Situation der Arbeitszeit. Ein Bereitschaftsarbeitsvertrag hat für den Arbeitgeber den klaren Vorteil, dass er eine Methode zur Gewährleistung von Flexibilität ist, nicht an feste Arbeitszeiten gebunden ist und einen gewissen Spielraum in Bezug auf die Arbeitszeiten hat. Bei einer spanischen Arbeitslosenquote von 26 Prozent und 55,1 Prozent für Jugendliche könnte die Einführung von Minijobs jedoch eine Option sein, um Arbeitslose wieder in den Arbeitsmarkt zu bringen. Bereits im September 2011 empfahl die Europäische Zentralbank Spanien, die Anwendung des deutschen Modells der Minijobs in Erwägung zu ziehen. Auch die spanische Arbeitgeberorganisation CEOE hat Rajoys Regierung mehrmals aufgefordert, den Vorschlag zu prüfen.